EU organisiert auf Trumps Grönland-Zolldrohungen hin einen Sondergipfel und prüft Gegenzölle über 93 Mrd. Euro. Das hat direkte Auswirkungen auf Exporte in Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern.
US-Präsident Donald Trump hat Strafzölle für Staaten angekündigt, die sich seinem Vorstoß widersetzen, Grönland in die USA einzugliedern. Als Reaktion darauf hat EU-Ratspräsident António Costa einen Sondergipfel einberufen, um Gegenschritte zu diskutieren. Berichten zufolge könnten Gegenzölle in Höhe von über 93 Milliarden Euro ins Spiel kommen (Nach Trumps Grönland-Drohung: EU organisiert Sondergipfel – Gegenzölle über 93 Milliarden Euro möglich).
Der Streit um Grönland basiert auf Trumps Plan, die strategisch wichtige Insel den USA einzuverleiben. Innerhalb der EU wird dies als Angriff auf die Souveränität eines Partners gewertet. Die Androhung von Strafzöllen soll den Druck erhöhen und die EU-Staaten zu einem Einlenken bewegen. Medien berichten breit über mögliche Reaktionen, etwa im Trumps Grönland-Plan: Wie könnte der Konter der EU ….
Eine Eskalation im transatlantischen Handel kann auch die exportstarken Branchen in Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern treffen. Vor allem mittelständische Unternehmen und die Automobilzulieferer sind auf stabile Lieferketten und offene Märkte in den USA angewiesen. Hohe Gegenzölle könnten die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft beeinträchtigen.
Der anstehende EU-Sondergipfel wird klären, welche Maßnahmen die Union tatsächlich ergreift und wie hoch das wirtschaftliche Risiko für die Mitgliedstaaten ist. Entscheidend wird sein, ob Trump seine Zoll-Drohungen konkreter formuliert oder zurücknimmt, und wie die EU darauf reagiert.
