Trumps Zolldrohungen und mögliche EU-Gegenzölle – Was jetzt auf uns zukommen könnte

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Veröffentlicht: 21. Januar 2026

US-Präsident Trump droht Strafzölle an – die EU erwägt Gegenzölle von bis zu 93 Milliarden Euro. Bedeutung für Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern, Chancen und Risiken im Überblick.

Worum es geht

US-Präsident Donald Trump hat wegen der US-Pläne rund um den Erwerb von Grönland Strafzölle angekündigt. Bislang konnten sich Trumps neuer Zollschock – Europa bereitet Gegenschlag vor noch nicht auf konkrete Gegenmaßnahmen einigen. Im Raum stehen umfangreiche Gegenzölle und weitere handelspolitische Instrumente.

Wichtigste Fakten

Politischer Hintergrund

Die Ankündigung von Strafzöllen ist Teil einer Eskalationsstrategie im seit Jahren andauernden Handelsstreit zwischen den USA und der EU. Der Streit um Grönland hat die ohnehin angespannten transatlantischen Beziehungen weiter belastet. Innerhalb der EU müssen Kommission, Rat und Parlament nun eine gemeinsame Position finden, um wirksam auf die US-Drohungen antworten zu können.

Bedeutung für Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern

Exportorientierte Unternehmen in Rheinland-Pfalz und der Region Kaiserslautern könnten durch erhöhte Zölle auf US-Waren direkten Wettbewerbsnachteilen unterliegen. Auch die Aussicht auf Verzögerungen im Handelsabkommen mit den USA sorgt bei lokalen Herstellern und Zulieferern für Unsicherheit.

Chancen & Risiken

  • Risiken: Belastung der Exportwirtschaft, mögliche Arbeitsplatzverluste in betroffenen Branchen.
  • Chancen: Stärkung des europäischen Binnenmarkts, Anreiz für eine Diversifizierung der Absatzmärkte.
  • Politische Einigkeit in der EU könnte das Fundament für eine nachhaltigere Handelspolitik legen.

Ausblick

In den kommenden Wochen werden sich die EU-Institutionen auf eine gemeinsame Sanktionsliste einigen müssen. Entscheidend wird sein, ob die EU ihre Gegenzollmaßnahmen tatsächlich im Februar umsetzt oder ob es zu weiteren Verhandlungen kommt. Beobachter erwarten, dass die transatlantischen Gespräche über ein Handelsabkommen dabei erneut an Bedeutung gewinnen.

Quellen

  • handelsblatt.com – Trumps neuer Zollschock – Europa bereitet Gegenschlag vor
  • spiegel.de – EU plant Gegenzölle im Wert von 93 Milliarden Euro
  • tagesspiegel.de – Nach Trumps Grönland-Drohungen: EU erwägt wohl …
  • zdfheute.de – Trump droht mit Zöllen: Gegenzölle laut EU schon vorbereitet
  • deutschlandfunk.de – Wie die EU auf die US-Strafzölle reagieren könnte
  • handelsblatt.com – USA tragen Trump-Zölle laut Studie fast vollständig selbst
  • wiwo.de – Europäische Gegenreaktion: „Die EU darf nicht vor Trump kapitulieren“
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Marc Fuchs

"In den kommenden Wochen werden sich die EU-Institutionen auf eine gemeinsame Sanktionsliste einigen müssen. Entscheidend wird sein, ob die EU ihre Gegenzollmaßnahmen tatsächlich im Februar umsetzt oder ob es zu weiteren Verhandlungen kommt. Beobachter erwarten, dass die transatlantischen Gespräche über ein Handelsabkommen dabei erneut an Bedeutung gewinnen."

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