Die EU kontert Trumps Grönland-Drohungen mit der Einberufung eines Sondergipfels und Gegenzöllen über 93 Milliarden Euro. Was das für Deutschland und Rheinland-Pfalz bedeutet.
Der Streit entzündete sich an US-Präsident Trumps Drohung, Strafzölle zu verhängen, sollten EU-Staaten sich seinen Grönland-Plänen widersetzen. Die Europäische Union mobilisiert daraufhin einen Sondergipfel und erwägt massive Gegenzölle.
Mit den Zolldrohungen untermauert die US-Regierung ihren Anspruch auf Grönland und setzt Europa unter Druck. Die EU-Parnter sehen darin eine Erpressung und reagieren mit der Androhung eigener Strafzölle, um Geschlossenheit in der Handelspolitik zu demonstrieren.
Ein eskalierender Handelskonflikt kann deutsche Exporteure treffen, darunter Unternehmen aus Rheinland-Pfalz. Gegenimportzölle könnten regionale Lieferketten belasten und wirtschaftliche Unsicherheit erhöhen.
Chancen: Die EU beweist Einigkeit und signalisiert Abschreckungspotenzial gegenüber unilateralem Vorgehen. Risiken: Eine weitere Eskalation könnte in einen ausgedehnten Handelskrieg münden und negative Folgen für Beschäftigung und Investitionen haben.
Die Staats- und Regierungschefs der EU dürften zeitnah in Brüssel tagen. Sollten aus Washington keine Deeskalationssignale kommen, könnten die vorbereiteten Gegenzölle ausgelöst werden und den Konflikt weiter verschärfen.
