Ursula von der Leyen kündigt ein umfangreiches Investitionspaket für Grönland an und will ab 2028 im EU-Haushalt mehr Mittel bereitstellen. Analyse der Hintergründe, Chancen und Risiken für Rheinland-Pfalz.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in der Folge des EU-Sondergipfels ein umfangreiches Investitionspaket für Grönland angekündigt, mit dem die EU ihre Präsenz in der Arktis stärken will. Ziel ist es, im nächsten EU-Haushalt ab 2028 die finanzielle Unterstützung erheblich auszubauen.
Die Ankündigungen folgen auf Debatten im Rahmen eines EU-Sondergipfels zur Bedeutung der Arktis. Mit Blick auf wirtschaftliche Entwicklung und Partnerschaft mit Dänemark und Grönland sollen EU-Haushaltsentscheidungen neu ausgerichtet werden.
Die geplante Aufstockung der Mittel ab 2028 verdeutlicht, wie wichtig eine vorausschauende und stabile Finanzpolitik auf EU-Ebene ist. Rheinland-Pfalz profitiert als Mitgliedsland von einem starken Europa, das globale Herausforderungen gemeinsam angeht.
Die konkrete Umsetzung des Investitionspakets wird im EU-Haushaltsverfahren ab 2028 festgelegt. Entscheidend sind die weiteren Verhandlungen im Europäischen Parlament und die enge Zusammenarbeit mit Grönland und Dänemark.
