US-Präsident Trump hat Kanada Zölle von 100 Prozent angedroht, falls es einen Handelsdeal mit China abschließt. Eine neue Eskalation der US-Handelspolitik folgt auf Drohungen gegen EU und Dänemark.
US-Präsident Donald Trump hat erneut erklärt, er werde Kanada mit Zöllen belegen, sollte das Land einen Handelsdeal mit China abschließen. Mit der Ankündigung, Einfuhrabgaben in Höhe von 100 Prozent zu erheben, will er eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Ottawa und Peking unterbinden. Der Schritt folgt auf ähnliche Drohungen gegen Dänemark und die EU.
Die Androhung von Strafzöllen ist Teil einer härteren US-Handelspolitik gegenüber Partnern, die sich China annähern. Bereits gegenüber Dänemark und der EU hatte Trump ähnliche Maßnahmen ins Spiel gebracht. Mit dem Mittel der Zölle versucht die Administration, geopolitische Einflussbereiche zu sichern und strategische Wirtschaftsbeziehungen zu steuern (Wegen Handelsdeal mit China droht Trump Kanada mit 100 Prozent Zöllen).
Konkrete Auswirkungen auf Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern sind derzeit nicht bekannt. Generell können internationale Handelsspannungen deutsche Exporte belasten und Unsicherheiten in globalen Lieferketten erzeugen.
Ob Kanada trotz der Androhung einen Handelspakt mit China eingeht oder auf Schutzmaßnahmen aus Washington reagiert, bleibt abzuwarten. Die weitere Entwicklung hängt von den Verhandlungen Ottawas mit Peking und möglichen Gegenmaßnahmen der US-Administration ab.
