Die Kommission für den Sozialstaat schlägt in 26 Empfehlungen einen Komplettumbau vor: Zusammenführung von Bürgergeld, Kinderzuschlag und Wohngeld sowie Bürokratieabbau und Digitalisierung.
In diesem Beitrag geht es um die Reformempfehlungen der Sozialstaatskommission, die einen umfassenden Umbau des Sozialstaats vorschlägt. Die Kommission fordert unter anderem, Bürgergeld, Kinderzuschlag und Wohngeld sollen in einem einzigen Sozialleistungssystem zusammengeführt werden sowie systemändernde Reformen in vier Handlungsfeldern.
Die Bundesregierung hatte eine Kommission eingesetzt, um das Sozialsystem zu überprüfen und zukunftsfähig zu gestalten. Bundeskanzler Merz bewertete die Vorschläge positiv und erklärte, sie überträfen seine Erwartungen (Sozialstaatsreform – Merz lobt Vorschläge der Kommission). Gleichzeitig äußerten Sozialverbände und die Opposition Zweifel an einzelnen Planungen. Die Regierung betont, es werde keinen radikalen „Kahlschlag“ geben, sondern das Ziel sei der Erhalt des Sozialstaats (Reformen ja, aber kein „Kahlschlag“). Zudem plant die Bundesregierung, zahlreiche Regeln des SGB II grundlegend anzupassen (Kontroverse über Umgestaltung des Bürgergelds zu neuer …).
Die geplanten Reformen könnten die Verwaltungsabläufe in Rheinland-Pfalz entlasten und soziale Leistungen für Bürgerinnen und Bürger in Kaiserslautern transparenter zugänglich machen. Durch weniger bürokratische Hürden und mehr Digitalisierung könnten lokale Jobcenter und Sozialämter effizienter arbeiten.
In den kommenden Monaten wird die Bundesregierung die Empfehlungen im parlamentarischen Verfahren beraten. Entscheidend ist die enge Zusammenarbeit mit den Ländern und Kommunen, um die Reformen praxisgerecht umzusetzen und die soziale Absicherung langfristig zu sichern.
