Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz fordert Innenminister Dobrindt erweiterte Befugnisse und zusätzliches Personal für den Verfassungsschutz, um Linksextremismus effektiver zu bekämpfen.
Am 3. Januar 2026 wurde in Berlin ein Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz 2026 verübt, der einen flächenhaften Stromausfall für etwa 45.000 Haushalte auslöste. Als Reaktion darauf fordert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erweiterte Befugnisse und zusätzlichen Personalaufwuchs für den Verfassungsschutz, um Linksextremismus effektiver zu bekämpfen.
Nach Einschätzung von Innenminister Dobrindt war der Fokus auf Linksextremismus bisher unzureichend (Dobrindt will mehr Befugnisse für Verfassungsschutz). In der Bundespressekonferenz: Verfassungsschutzbericht 2024 … wurden zuletzt die aktuellen Einschätzungen zu extremistischen Gefährdungen vorgestellt.
Obwohl der Anschlag in Berlin stattfand, verdeutlicht er die überregionale Dimension linksextremistischer Angriffe auf kritische Infrastruktur. Auch in Rheinland-Pfalz und insbesondere in Kaiserslautern könnten entsprechende Präventions- und Kooperationsmechanismen zwischen Landes- und Bundesbehörden gestärkt werden.
In den kommenden Wochen werden konkrete Gesetzesvorhaben und Personalpläne erwartet. Parallel läuft die Ermittlungs- und Zeugenaufrufkampagne, um die Hintergründe des Brandanschlags aufzuklären und weitere Gefährdungspotenziale zu identifizieren.
