Der New-START-Vertrag zwischen USA und Russland läuft am 5. Februar 2026 aus. Ohne Nachfolge droht ein neues atomares Wettrüsten und erhöhte Sicherheitsrisiken.
Der New-START-Vertrag zwischen den USA und Russland läuft am 5. Februar 2026 ohne Nachfolgeabkommen aus. Wie im Aufrüsten statt Abrüsten: New-Start-Abkommen läuft aus berichtet, finden bislang keine ernsthaften Verhandlungen für einen Anschlussvertrag statt.
Der New-START-Vertrag stellt die zentrale Begrenzung der strategischen Arsenale Russlands und der USA dar. Gemäß Auslaufen des New-START-Vertrags fällt mit seinem Ende eine wesentliche Kontrollinstanz weg. Ohne Ersatz entfällt eine wichtige transatlantische Sicherheitsbremse, wie auch der Beitrag Ende des New-Start-Vertrags: Folgt jetzt ein nukleares Wettrüsten? hervorhebt.
Für Rheinland-Pfalz und die Stadt Kaiserslautern bedeutet der Wegfall des New-START-Vertrags eine Verschärfung des sicherheitspolitischen Umfelds in Europa. Wie in Wie das Ende von NEW START Europa in eine neue Ära … erörtert, könnte dies zu erhöhter Instabilität und gestiegenen Verteidigungsanforderungen führen.
Eine Chance bietet das 2025 unterbreitete Verlängerungsangebot Russlands um ein Jahr (Putin zeigt sich zu längerer Einhaltung von New Start bereit). Risiken liegen in einem möglichen atomaren Wettrüsten ohne kontrollierende Rahmenbedingungen, wie Atomaren Wettrüsten steht nichts mehr im Weg warnt.
Bislang fehlen konkrete Fortschritte bei Nachfolgeverhandlungen. Sollte der Vertrag am 5. Februar 2026 auslaufen, könnte dies einen Neustart eines unkontrollierten atomaren Gleichgewichts markieren. Eine kurzfristige Verlängerung bleibt die realisierbarste Option.
