FDP-Europaabgeordnete Strack-Zimmermann fordert die vollständige Rückführung deutscher Goldreserven aus den USA. Bundesbank-Lagerung in New York wird auf Risiken unter Trump geprüft.
Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann kritisiert die in den USA gelagerten deutschen Goldreserven und fordert deren vollständige Überführung nach Deutschland. Laut Marie-Agnes Strack-Zimmermann fordert Überführung deutscher Goldreserven aus den USA begründet sie dies mit wachsendem Misstrauen gegenüber der US-Politik unter Präsident Trump.
Seit den 1950er-Jahren lagert ein Teil der Bundesbank-Goldreserven in der Federal Reserve Bank of New York zur Risikostreuung, der Rest wird in Frankfurt deponiert. Diese Praxis galt lange als normal (Strack-Zimmermann und das deutsche Gold in New York), rückt aber angesichts wachsender politischer Spannungen in Washington zunehmend in die Kritik. Fachleute warnen vor möglichen Zugriffsrisiken (Deutschlands Gold in den USA: Experten warnen vor Zugriffsrisiko).
Obwohl die Goldlagerung primär ein bundesweites Finanzthema ist, beeinflusst eine Neuausrichtung der Reservepolitik auch die wirtschaftliche und sicherheitspolitische Rahmenplanung in Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern. Letztlich geht es um die finanzielle Stabilität und Risiken, die sich auf alle Regionen auswirken können.
Die Bundesregierung wird die Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen. Im Mittelpunkt stehen dabei Sicherheitsaspekte, finanzielle Kosten und langfristige Stabilität. Die Debatte um die Lagerstandorte dürfte die kommenden Monate bestimmen.
