EU plant Sondergipfel gegen Trumps Zolldrohungen und 10-Prozent-Zoll – Auswirkungen für Rheinland-Pfalz und Ausblick auf mögliche Gegenmaßnahmen.
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, ab dem 1. Februar einen zusätzlichen 10-prozentigen Zoll auf Waren aus bestimmten EU-Staaten zu erheben. Als Reaktion darauf will die Europäische Union auf einem Sondergipfel eine gemeinsame Strategie abstimmen und mögliche Gegenmaßnahmen diskutieren.
Die Zolldrohungen Trumps stehen im Kontext einer länger andauernden transatlantischen Handelsdebatte. Durch zusätzliche Abgaben will die US-Regierung Druck auf Europa ausüben. Die EU strebt einen gemeinsamen Kurs an, um ohne Spaltungen aufzutreten und ihre Wirtschaft zu schützen.
Auch Rheinland-Pfälzer Unternehmen, die auf den Export in die USA angewiesen sind, könnten von den angedrohten Zöllen betroffen sein. Eine Eskalation des Handelskonflikts würde für die exportorientierte Wirtschaft in Kaiserslautern zusätzliche Unsicherheit bedeuten.
Das Ergebnis des Sondergipfels wird entscheidend sein für den weiteren Verlauf des Konflikts. Beobachter erwarten, dass die EU detaillierte Listen möglicher Gegenmaßnahmen vorlegt. Ein Temperatursturz in den Verhandlungen bleibt jedoch nicht ausgeschlossen.
