Kanadas Premier Mark Carney warnte in Davos vor dem Zerfall der regelbasierten Ordnung, kritisierte die USA scharf und stellte Kanadas Handelsstrategie vor. Welche Folgen hat das für Rheinland-Pfalz?
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos mahnte Kanadas Premierminister Mark Carney, dass die regelbasierte internationale Ordnung zerfalle und stellte zugleich die Handelsstrategie seines Landes für diese neue Realität vor. Seine Rede folgte auf die Ansprache von Emmanuel Macron und fiel in eine Phase wachsender globaler Spannungen.
Der Auftritt Carneys folgte auf eine Rede von Emmanuel Macron und diente als Vorbereitung auf die mit Spannung erwartete Ansprache von US-Präsident Trump. Carney verband in Davos wirtschaftspolitische Handelsthemen mit grundsätzlichen Fragen zur globalen Ordnung und spiegelte damit wachsende Sorgen über Machtverschiebungen und Handelskonflikte wider (WEF in Davos: Kanadas Premier Carney will US-Gebaren …).
Stabile internationale Rahmenbedingungen sind essenziell für exportorientierte Unternehmen in Rheinland-Pfalz und in Kaiserslautern. Veränderungen im globalen Regelwerk können direkte Auswirkungen auf Lieferketten, Außenhandel und regionale Wirtschaftsentwicklung haben.
Carneys Appell an mittlere Mächte könnte eine Debatte über neue multilaterale Zusammenschlüsse anstoßen. Beobachter in Deutschland und insbesondere in Rheinland-Pfalz sollten die Entwicklung verfolgen, um auf Veränderungen in globalen Handels- und Regelwerken rechtzeitig reagieren zu können.
