Analyse des US-Ausstiegs aus dem Pariser Klimaabkommen: Fakten, Hintergründe und Bedeutung für Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern.
Die Vereinigten Staaten haben 2019 ihren Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt. Nach den Regeln des Abkommens tritt die Kündigung erst ein Jahr nach der offiziellen Mitteilung in Kraft. Demnach wird der Ausstieg am 27. Januar 2026 wirksam. Gleichzeitig war die US-Regierung unter Präsident Biden im Februar 2021 wieder beigetreten, nachdem der Rückzug zuvor vollzogen war.
Der Austritt erfolgte unter der Regierung von Donald Trump, die die Bedeutung multilateraler Klimapolitik infrage stellte. Nach Amtsantritt von Joe Biden wurde der Rückzug umgekehrt, um die US-Teilnahme an globalen Klimaschutzbemühungen wiederherzustellen. Die Kündigung war rechtlich durch die Ein-Jahres-Klausel möglich. US Withdrawal from the Paris Agreement: Impact and Next Steps
Auch für Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern sind internationale Klimaabkommen wichtig, da lokale Wirtschafts- und Energieprojekte auf stabilen Rahmenbedingungen beruhen. Die Erfahrungen subnationaler US-Akteure beim Emissionsabbau können Anregungen für kommunale Klimaschutzkonzepte liefern.
Der effektive Austritt 2026 ist ein Wendepunkt: Ob zukünftige US-Regierungen erneut beitreten oder das Abkommen verlassen, hängt von der innenpolitischen Lage ab. Für Deutschland und Rheinland-Pfalz bleibt es wichtig, eigene Klimaziele unabhängig von externen Schwankungen konsequent zu verfolgen.
