Russlands nächtliche Angriffe mit Hunderten Drohnen und Raketen auf die Ukraine im Februar 2026 gefährden zivile und Energieinfrastruktur. Welche Bedeutung das für Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern hat.
In der Nacht zum 3. Februar 2026 hat Russland erneut eine groß angelegte Offensive gegen zivile und energiebezogene Ziele in der Ukraine geflogen. Dabei kamen Hunderte Drohnen und Raketen zum Einsatz, was zu erheblichen Schäden an Wohn- und Versorgungsinfrastruktur führte.
Der anhaltende Krieg Russlands gegen die Ukraine seit 2022 hat eine neue Phase der Eskalation erreicht. Die wiederholten nächtlichen Angriffe auf zivile und energiebezogene Ziele dienen militärischen Zwecken und zielen zugleich darauf ab, die Verteidigungs- und Versorgungsfähigkeit der Ukraine zu schwächen. Zugleich verstärken sie den Druck auf die internationale Gemeinschaft, die Ukraine weiterhin politisch und materiell zu unterstützen (Verlauf 2022-2026 – Russland Ukraine Konflikt erklärt).
Da Angriffe auf Energieinfrastruktur in Europa zu spürbaren Preissteigerungen und Versorgungsengpässen führen können, ist auch Rheinland-Pfalz betroffen. Unternehmen und private Haushalte in Kaiserslautern müssen sich auf volatile Energiemärkte einstellen. Gleichzeitig fordert die Situation Rheinland-Pfalz auf, als Teil der Bundesrepublik die Solidarität mit der Ukraine zu bekunden und mögliche Hilfsmaßnahmen vorzubereiten (Russische Luftangriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur).
Die russischen Angriffe dürften in den kommenden Wochen anhalten. Deutschland und Rheinland-Pfalz sind gefordert, ihre Energie- und Sicherheitsstrategie zu überprüfen und gleichzeitig humanitäre wie militärische Solidarität mit der Ukraine zu intensivieren.
