Holocaust-Überlebende Tova Friedman berichtet von ihrer Rettung aus Auschwitz, der tätowierten Nummer 27633 und ihrer Rede im Bundestag, in der sie stärkeren Schutz vor Antisemitismus fordert.
Die 87-jährige Holocaust-Überlebende Tova Friedman berichtete in jüngsten Interviews und Reden von ihrem Leben und Überleben im Konzentrationslager Auschwitz. Sie schildert, wie ihr als Fünfjähriger die Nummer 27633 tätowiert wurde und wie sie ihre Erfahrungen im Bundestag einbrachte, um vor dem zunehmenden Antisemitismus zu warnen und stärkeren Schutz für jüdische Menschen in Deutschland zu fordern.
Friedmans Zeugnis steht in Verbindung mit bundesweiten Gedenkveranstaltungen und bildet einen thematischen Schwerpunkt der aktuellen Debatten über Geschichte, Erinnerungskultur und die Bekämpfung von Antisemitismus. Im Deutschen Bundestag wurde ihr Vortrag als Mahnung verstanden, die Lehren aus der NS-Vergangenheit wachzuhalten und die staatliche Verantwortung für Minderheiten-schutz zu betonen.
Auch in Rheinland-Pfalz kommt der schulischen und außerschulischen Holocaust-Bildung eine zentrale Rolle zu. Kaiserslautern kann durch Gedenkveranstaltungen und Kooperationen mit Zeitzeugenvertretern wie Tova Friedman das Bewusstsein für historische Verantwortung stärken und lokale Initiativen gegen Antisemitismus unterstützen.
Die Berichte von Tova Friedman werden künftig als pädagogische und politische Handlungsermächtigung dienen. Bund, Länder und Kommunen sind gefordert, ihre Bildungsprogramme zu intensivieren und Sicherheitskonzepte weiterzuentwickeln, damit die Erinnerung wach bleibt und der Schutz jüdischer Menschen gewährleistet ist.
