Bundeskanzler Scholz stellte im Bundestag am 29. Januar 2025 seine innenpolitischen Schwerpunkte vor: Migration, ERP-Wirtschaftsplangesetz 2025 und EU-Gipfel. Welche Chancen und Risiken ergeben sich für Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern?
Am 29. Januar 2025 hat Bundeskanzler Olaf Scholz im Deutschen Bundestag seine jährliche Regierungserklärung zu aktuellen innenpolitischen Themen abgegeben. Die Rede folgte unmittelbar auf die Sitzungseröffnung und die Debatte zum ERP-Wirtschaftsplangesetz 2025.
Der Ablauf verdeutlicht die enge Verzahnung zwischen Gesetzgebungsverfahren und politischer Leitlinienbestimmung. Zunächst wurde über das ERP-Wirtschaftsplangesetz 2025 debattiert, ein zentrales Instrument zur Finanzierung von Wirtschaftsförderung. Darauf aufbauend nutzte der Kanzler die Regierungserklärung, um seine innenpolitischen Schwerpunkte – insbesondere Migrationspolitik und EU-Koordination – an den Bundestag zu vermitteln.
Migrationspolitische Entscheidungen auf Bundesebene beeinflussen die kommunale Integrations- und Unterbringungspraxis in Rheinland-Pfalz. Ebenso sind Mittel aus dem ERP-Wirtschaftsplangesetz 2025 potenziell relevant für regionale Infrastruktur- und Innovationsprojekte in Städten wie Kaiserslautern.
In den kommenden Wochen wird entscheidend sein, wie die Ergebnisse des EU-Gipfels in nationale Beschlüsse einfließen und wie schnell das ERP-Wirtschaftsplangesetz 2025 umgesetzt wird. Für Rheinland-Pfalz gilt es, die angekündigten Maßnahmen zeitnah auf kommunaler Ebene zu planen und mögliche Förderprogramme gezielt zu nutzen.
