Keir Starmer besucht China (28.–31. Januar 2026) für Gespräche mit Xi Jinping und Li Qiang. Erstmals seit acht Jahren will er die Beziehungen zu China strategisch vertiefen und wirtschaftlich näher zusammenrücken.
Seit dem 28. Januar 2026 ist der britische Premierminister Keir Starmer zu Besuch in China. Erstmals seit acht Jahren reist ein Amtsinhaber wieder nach Peking, wo er am ersten vollen Besuchstag Präsident Xi Jinping traf und Gespräche mit Ministerpräsident Li Qiang führt. Ziel ist eine „strategische Partnerschaft“ und die Vertiefung der bilateralen Beziehungen.
Nach Jahren des Misstrauens und ohne Besuch eines britischen Premiers in Peking seit 2018 setzt die neue Regierung auf eine Neuausrichtung der Beziehungen zur Volksrepublik. Starmer betont wirtschaftliche Annäherung und spricht von reiferen und strategischen Partnerschaften.
Konkrete Effekte auf Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern lassen sich derzeit noch nicht abschließend beurteilen, da keine spezifischen Informationen zu regionalen Kooperationen vorliegen.
Durch eine strategische Partnerschaft könnten britisch-chinesische Handelsbeziehungen gestärkt werden, was mittel- und langfristig Exportchancen eröffnen kann. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass politische Differenzen oder wirtschaftliche Abhängigkeiten die bilaterale Zusammenarbeit belasten.
Im weiteren Verlauf des Besuchs wird Starmer Shanghai besichtigen und anschließend nach Japan weiterreisen. Die Ergebnisse der Gespräche mit China werden maßgeblich beeinflussen, ob die angestrebte strategische Partnerschaft konkrete Vereinbarungen und Investitionsimpulse hervorbringt.
