EU-Außenminister beschließen neue Sanktionen gegen Iran: Vermögenswerte eingefroren, IRGC als Terrororganisation eingestuft. Hintergründe, Bedeutung für Rheinland-Pfalz und Ausblick.
Die EU-Außenminister haben auf ihrer jüngsten Sitzung neue Sanktionen gegen Iran verabschiedet. Mit dem Beschluss sollen Vermögenswerte betroffener iranischer Akteure in der EU eingefroren und weitere restriktive Maßnahmen umgesetzt werden, um auf das gewaltsame Vorgehen in Iran zu reagieren.
Seit den Protesten in Iran verstärken EU-Mitgliedstaaten den Druck auf Teheran, um Menschenrechtsverletzungen zu ahnden. Der Rat der EU hat bereits mehrfach restriktive Maßnahmen erlassen. Die aktuelle Runde umfasst eine Ausweitung der bisherigen Sanktionen und die formale Einstufung der IRGC als Terrororganisation.
Auch wenn die Sanktionen in direktem Sinne kein Landes- oder Kommunalthema sind, unterstreichen sie die deutsche und europäische Verantwortung für internationale Friedens- und Sicherheitsordnung. Als Teil der EU sendet Rheinland-Pfalz damit ein deutliches Signal für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit.
Die Mitgliedstaaten werden die Umsetzung der Sanktionen genau beobachten und bei Verstößen nachschärfen. Eine enge Koordination mit internationalen Partnern ist geplant, um den Druck auf das Regime weiter zu erhöhen und die Lage für die Bevölkerung in Iran zu verbessern.
