Der Berliner Förderskandal um Antisemitismusprojekte zeigt Versäumnisse bei Transparenz und Wirksamkeit und mahnt zu besseren Kontrollmechanismen.
Das Land Berlin hat 2023 auf Druck der Berliner CDU Millionenbeträge für Projekte gegen Antisemitismus bereitgestellt. Zwölf dieser Initiativen erhielten Fördermittel, doch mittlerweile steht die Förderpraxis unter starkem Kritikverdacht.
Der Berliner CDU gelang es 2023, die Freigabe erheblicher Fördermittel für Antisemitismusprojekte durchzusetzen. Die anschließende Kritik konzentriert sich auf mangelnde Transparenz und die Frage, ob die Maßnahmen den tatsächlichen Bekämpfungszielen dienen. In der rot-rot-grünen Koalition führte dies zu Spannungen, die in einer temporären Mittelblockade gipfelten.
Auch in Rheinland-Pfalz sind Transparenz und zielgerichtete Mittelvergabe entscheidend. Der Fall in Berlin mahnt zu sorgfältiger Prüfung und Kontrolle bei allen Förderprogrammen, um Öffentlichkeit und Betroffene zu schützen sowie wirksame Angebote sicherzustellen.
Zukünftig wird erwartet, dass die Berliner Verwaltung ihre Vergaberichtlinien überarbeitet, unabhängige Evaluationen einführt und eine transparente Kommunikation etabliert. Dies könnte als Modell für andere Bundesländer dienen, um Fördermittel effizient und wirkungsvoll einzusetzen.
