In Kopenhagen protestierten 10.000 Menschen schweigend gegen Trumps Kritik an NATO und Afghanistan-Einsatz. Bedeutung für transatlantische Sicherheit und Region Pfalz.
In Kopenhagen haben mindestens 10.000 Menschen in einem Schweigemarsch gegen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zum Afghanistan-Einsatz und zur NATO protestiert. Die Demonstration richtete sich dabei gegen die Aussage, die USA hätten die Bündnispartner nie gebraucht.
Der Schweigemarsch in Dänemark folgt auf wiederholte Kritik Trumps an den Kosten und dem Nutzen des NATO-Einsatzes in Afghanistan. Die Allianz war seit 2001 in dem Land aktiv und galt lange als zentral für die kollektive Sicherheit. Die Proteste verdeutlichen die Sensibilität vieler Partner gegenüber Äußerungen, die Bündnissolidarität infrage stellen.
In Rheinland-Pfalz und insbesondere in Kaiserslautern spielt die transatlantische Partnerschaft eine große Rolle, etwa durch US-Militärstandorte in der Region. Kritik an NATO-Partnern kann lokale wirtschaftliche und sicherheitspolitische Auswirkungen haben. Eine verlässliche Allianz bleibt ein zentrales Element deutscher Außen- und Sicherheitspolitik mit unmittelbarem Bezug zur Pfalz.
Obwohl Trump seine Aussagen zurücknahm, bleiben Spannungen bestehen. Für Deutschland und Rheinland-Pfalz ist es wichtig, kommunikative und diplomatische Kanäle offen zu halten, um die transatlantische Zusammenarbeit langfristig zu sichern und regionale Auswirkungen zu minimieren.
