Bundeskanzler Merz fordert Europa zu mehr machtpolitischem Selbstbewusstsein auf und setzt auf europäische Stärke durch neue globale Partnerschaften.
Europa steht vor einer Neuordnung der internationalen Politik. Bundeskanzler Friedrich Merz hat Europa dazu aufgerufen, angesichts einer sich neu herausbildenden Weltordnung mehr machtpolitisches Selbstbewusstsein zu entwickeln (Bundestag – Kanzler Merz wirbt für neue Partnerschaften). Er betont, dass Europa die Sprache der Machtpolitik lernen muss (Europa muss Sprache der Machtpolitik sprechen lernen) und setzt in seiner Regierungserklärung auf europäische Stärke sowie neue globale Partnerschaften (Ein neues Europa: Mit Mut, Marktwirtschaft und Macht). Gleichzeitig sieht er in diesen Allianzen Chancen für Europa, um sich angesichts geopolitischer Verwerfungen neu zu positionieren (Bundeskanzler Merz sieht in neuen Allianzen Chancen für …).
Die internationale Politik befindet sich im Umbruch: Eine neu entstehende Weltordnung mit konkurrierenden Großmächten erfordert nach Ansicht des Bundeskanzlers ein selbstbewussteres Auftreten Europas. Dieser Kontext bildet die Grundlage für Merz’ Appell in seiner Rede vor dem Bundestag (Bundestag – Kanzler Merz wirbt für neue Partnerschaften).
Für Rheinland-Pfalz und die Stadt Kaiserslautern bedeutet ein gestärktes Europa mit neuen globalen Partnerschaften mögliche Impulse für die regionale Wirtschaft und erhöhte Sicherheit. Lokale Unternehmen könnten von erweiterten Netzwerken profitieren und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Forschung und Infrastruktur gestärkt werden.
Es bleibt abzuwarten, wie Europa Merz’ Leitlinien in konkrete Initiativen umsetzt. Die kommenden Beratungen auf EU-Ebene und weitere Regierungserklärungen werden zeigen, ob die geforderte Sprache der Machtpolitik und neue Partnerschaften realisiert werden (Ein neues Europa: Mit Mut, Marktwirtschaft und Macht).
