Nach der umstrittenen Präsidentenwahl am 15. Januar sucht Ugandas Armee Oppositionsführer Bobi Wine, während Angriffe auf sein Umfeld die Lage weiter verschärfen.
Nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl am 15. Januar zieht die ugandische Armee gegen den Oppositionsführer Robert Kyagulanyi (Bobi Wine) zu Felde (Uganda: Post Election Assault on Political Opposition). Die Truppen werden vom Generalstabschef Muhoozi Kainerugaba geleitet, der Bobi Wine als flüchtigen Straftäter bezeichnet (Uganda army chief denies allegation of assault on opposition …, Days after a disputed election, Uganda’s army is on the hunt for opposition leader Bobi Wine). Zeitgleich drangen bewaffnete Männer in sein Privatanwesen ein und hielten seine Frau Barbara Kyagulanyi zeitweise als Geisel (Barbara_Kyagulanyi – KSAT).
Robert Kyagulanyi, bekannt als Bobi Wine, führt die National Unity Platform (NUP) und galt als Hauptgegner des amtierenden Präsidenten (Uganda – The Dark Road After 2026 – Global Peace Warriors). Zuvor wurde die Leitung der Wahlkommission neu besetzt: Simon Byabakama folgte auf Badru Kiggundu, dessen Amtsführung von der Opposition wiederholt wegen angeblicher Parteilichkeit kritisiert wurde (Uganda Election: The price of the ballot and the politics of power).
Direkte Auswirkungen auf Rheinland-Pfalz oder Kaiserslautern sind derzeit nicht erkennbar. Der Fall verdeutlicht jedoch die Bedeutung von Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit auch für demokratische Gesellschaften in Europa.
Der Verbleib von Bobi Wine bleibt ungewiss, während die Armee ihre Suche fortsetzt. Weitere Entwicklungen könnten entscheidend sein für die Frage, ob sich die politische Lage in Uganda beruhigt oder die Spannungen weiter zunehmen.
