Seit Januar 2026 ist die Musterung wieder Pflicht, Verteidigungsminister Pistorius behält den „Eierkontrollgriff“ bei, während demütigende Verfahren ausgeschlossen werden.
Seit dem 1. Januar 2026 ist die verpflichtende Musterung in Deutschland wieder eingeführt. In diesem Rahmen setzt die Bundeswehr weiter auf den sogenannten „Eierkontrollgriff“, obwohl Verteidigungsminister Pistorius demütigende Untersuchungsmethoden grundsätzlich ausschließen will. Nach Angaben der Berliner Zeitung ist „Eierkontrollgriff“ bei Musterung: Die Würde des Menschen … die verpflichtende Musterung offiziell zurückgekehrt. Gleichzeitig weist Bundeswehr setzt weiter auf „Eierkontrollgriff“ darauf hin, dass die Bundeswehrreform weiterläuft und junge Menschen voraussichtlich erneut zur Musterung geladen werden. Verteidigungsminister Pistorius betont in Pistorius schließt demütigende Musterungen aus, aber „Eierkontrollgriff“ bleibt., dass der Griff trotz des Ausschlusses demütigender Praktiken beibehalten wird.
Die Bundeswehrreform zielt darauf ab, die Strukturen und Verfahren der Streitkräfte zu modernisieren. Die Wiedereinführung der Musterung dient der Personalplanung und dem frühzeitigen Assessment möglicher Rekrutinnen und Rekruten. Minister Pistorius legt dabei Wert darauf, die Würde der Teilnehmenden zu wahren, behält aber traditionelle Prüfmethoden wie den „Eierkontrollgriff“ bei.
In Rheinland-Pfalz, insbesondere in Kaiserslautern mit seinen großen Garnisonsstandorten, werden zahlreiche junge Menschen von der Wiedereinführung der Musterung betroffen sein. Klare Vorgaben zur Wahrung der Menschenwürde können helfen, Skepsis in der Bevölkerung abzubauen und das Vertrauen in das Verfahren zu stärken.
Die endgültige Ausgestaltung der Musterung hängt vom weiteren Verlauf der Bundeswehrreform ab. Beobachtet werden muss, wie die Balance zwischen effizienter Personalgewinnung und dem Respekt vor individuellen Rechten langfristig gewährleistet wird.
