Politischer Rückblick auf das Wirken von Rita Süssmuth (CDU): Von Lehrtätigkeiten und Forschungsleitung bis zu Spitzenfunktionen als Familienministerin und Bundestagspräsidentin, mit Bedeutung für Rheinland-Pfalz.
Die frühere Bundestagspräsidentin und Familienministerin Rita Süssmuth ist im Alter von 88 Jahren verstorben. Mit ihrem akademischen Hintergrund und ihrem unkonventionellen Einstieg prägte sie über Jahrzehnte die Familien- und Gesellschaftspolitik der CDU.
Als promovierte Diplom-Pädagogin und Hochschullehrerin (u. a. Bochum, Dortmund) brachte Süssmuth wissenschaftliche Methoden in politische Debatten ein (Vor 40 Jahren: Seiteneinsteigerin Rita Süssmuth beginnt …). Ihr Aufstieg als Politik-Quereinsteigerin verdeutlicht, wie Fachkompetenz in der CDU Fuß fassen kann (Rita Süssmuth: Populäre Seiteneinsteigerin).
Süssmuths Engagement für familienfreundliche Infrastruktur und Chancengleichheit liefert auch für Kommunen in Rheinland-Pfalz Impulse. In Kaiserslautern könnte ihr Vorbild die lokale CDU ermutigen, evidenzbasierte Konzepte für Bildung und soziale Teilhabe weiterzuentwickeln.
Rita Süssmuths Vermächtnis bleibt eine Mahnung, Vielfalt in politischen Ämtern zu fördern und Wissenstransfer zwischen Universitäten und Parlamente zu stärken. In Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern bietet sich die Chance, diesen Ansatz in aktuellen Debatten zu Familienförderung und Bildung aufzugreifen.
