Selenskyj signalisiert Gesprächsbereitschaft mit Putin – erste direkte Verhandlungen seit Sommer 2025 laufen. Kriegsende bis Mitte 2026 nicht ausgeschlossen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Bereitschaft signalisiert, sich direkt mit Wladimir Putin über ein Ende des Ukraine-Krieges auszutauschen (Selenskyj ist zu Treffen mit Putin bereit). Zeitgleich fanden am vergangenen Freitag und Samstag Verhandlungen zwischen ukrainischen und russischen Vertretern statt, über die bisher nur wenig an die Öffentlichkeit gedrungen ist (Ukraine-Krieg: Selenskyj bereit zu Treffen mit Putin).
Die jüngsten Gespräche markieren die erste offizielle Begegnung von Verhandlungsdelegationen aus Kiew und Moskau seit Sommer 2025. Vorangegangen war eine Phase relativer diplomatischer Stille. Selenskyjs Angebot, persönlich mit Putin zu verhandeln, stellt eine neue Wendung in der Strategie der ukrainischen Führung dar.
Die Entwicklungen werden auch in Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern aufmerksam verfolgt, da sie Deutschlands Rolle in der europäischen Sicherheitsarchitektur berühren und unmittelbare Auswirkungen auf sicherheitspolitische Debatten haben.
Obwohl konkrete Ergebnisse der jüngsten Verhandlungen bislang nicht bekannt sind, deutet die Gesprächsbereitschaft Selenskyjs darauf hin, dass diplomatische Kanäle wieder geöffnet werden könnten. Entscheidend wird sein, ob und unter welchen Bedingungen sich Putin auf direkte Verhandlungen einlässt.
