Die USA kontrollieren künftig Venezuelas Haushaltspläne monatlich und bestimmen über die Mittelverwendung – Teil eines US-Plans zur Stabilisierung und Übergangsverwaltung.
Der US-Außenminister Marco Rubio verkündete, die venezolanische Übergangsregierung habe zugestimmt, künftig monatlich einen Haushaltsplan vorzulegen und von den USA genehmigen zu lassen (USA genehmigen Venezuela monatlichen ‚Haushaltsplan‘). Zugleich machte er deutlich, dass Washington dabei festlege, wofür die Mittel verwendet werden dürften und wofür nicht (Washington kontrolliert Caracas: USA diktieren Venezuela den Staatshaushalt).
Der Ansatz ist eingebettet in einen dreistufigen US-Plan, der nach Angaben von Marco Rubio mit der Stabilisierung nach der Regierung Maduro beginnt und in einer Übergangsphase endet. Die monatliche Kontrolle der Haushalte soll verhindern, dass öffentliche Gelder in intransparente oder korruptionsanfällige Kanäle fließen. Zugleich signalisiert Washington damit sein Engagement für einen gesteuerten Übergang in Venezuela.
Direkte Auswirkungen auf Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern sind nicht zu erwarten. Gleichwohl zeigt die US-Initiative, wie zentrale Haushaltskontrollen und klare Mittelverwendungsregelungen politische Prozesse prägen können. Auch auf kommunaler Ebene gewinnen Transparenz und Rechenschaftspflicht zunehmend an Bedeutung.
In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob das Modell der monatlichen US-Überprüfung Bestand hat und wie die nächsten Phasen des Plans umgesetzt werden. Entscheidend wird sein, ob die Maßnahme zur tatsächlichen Stabilisierung beiträgt oder in der Praxis an politischen Widerständen scheitert.
