Bundeskanzler Merz fordert eine Lockerung des EU-Verbrenner-Verbots ab 2035 und plant einen Brief an die EU. Hintergrund, Bedeutung für Rheinland-Pfalz vor der Landtagswahl 2026 und Ausblick.
Bundeskanzler Friedrich Merz unterstützt gemeinsam mit den Länder-Regierungschefs die Forderung, das geplante EU-Verbot neuer Verbrennermotoren ab 2035 aufzuweichen. Er will hierzu einen Brief an die EU-Kommission richten, um mehr Flexibilität für Industrie und Verbraucher einzufordern. Debatte ums Verbrenner-Aus: Merz will Brief an EU schreiben
Die EU-Kommission hat im Rahmen ihrer Klimastrategie beschlossen, ab 2035 nur noch CO2-freie Neuwagen zuzulassen. Während Umweltschützer und Teile der EU-Administration auf strikte Regeln pochen, verlangen mehrere Bundesländer sowie die Bundesregierung unter Kanzler Merz eine flexible Umsetzung, um die heimische Automobilindustrie nicht zu überfordern.
Eine Aufweichung des Verbrenner-Verbots könnte die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilhersteller stärken und den Umstieg auf alternative Antriebe zeitlich strecken. Gleichzeitig birgt sie das Risiko, die Klimaziele der EU unterlaufen und den Verkehrsektor zu langsam CO2-frei umstellen zu lassen.
Im Koalitionsausschuss sollen kurzfristig Eckpunkte für eine Lockerung des Verbrenner-Aus beschlossen werden. Anschließend wird Merz seinen Brief an die EU-Kommission versenden, um die Debatte auf europäischer Ebene weiter voranzutreiben. Parallel bereitet sich die CDU Rheinland-Pfalz auf den Landtagswahlkampf 2026 vor. Merz kündigt für Koalitionsausschuss am Abend Einigung
