Bundeskanzler Merz übergibt in Washington den US-Friedensplan für die Ukraine an Präsident Trump und betont: Europa muss geschlossen handeln, und der Ukraine dürfen keine erzwungenen Gebietsverluste auferlegt werden.
Bei seinem offiziellen Besuch in Washington, D.C., übergab Bundeskanzler Friedrich Merz den US-Friedensplan für die Ukraine an Präsident Trump. Dabei forderte er eine geschlossene Beteiligung ganz Europas und wies Forderungen nach aufgezwungenen Gebietsabtretungen scharf zurück. Zeitgleich unterstreicht auch Präsident Selenskyj in seinen Gesprächen mit den USA, dass die Ukraine keine territorialen Verluste hinnehmen wird.
Der US-Friedensplan für die Ukraine sieht unter anderem mögliche territoriale Abtretungen vor. Sowohl die ukrainische Führung als auch die Bundesregierung warnen jedoch davor, die Ukraine zu Gebietsverlusten zu zwingen. Bundeskanzler Merz fordert ein starkes europäisches Engagement, um die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine zu wahren und den Friedensprozess konstruktiv zu gestalten.
Rheinland-Pfalz als Teil der Europäischen Union ist aufgefordert, die Positionen der Bundesregierung aktiv zu unterstützen. Die klare Haltung gegen erzwungene Gebietsabtretungen sendet auch in regionalen Städte- und Partnerschaftsnetzwerken ein wichtiges Signal der Solidarität und des Festhaltens an internationalen Grundprinzipien.
Die Bundesregierung wird den Friedensprozess gemeinsam mit europäischen Partnern und den USA weiter begleiten. Entscheidend bleibt, Verhandlungen ohne aufgezwungene Gebietsverluste zu führen und Europas Verantwortung in diesem Konflikt wahrzunehmen.
