BDI-Präsident Peter Leibinger warnt vor der schwersten Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik: längste Rezession, Produktionsschwund seit 2018 und aggressive Stimmung. Kritiker monieren Überzeichnung, während das Jahresende 2025 als entscheidender Prüfstein gilt.
BDI-Präsident Peter Leibinger schlägt Alarm und bezeichnet die aktuelle Lage als die schwerste Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik (BDI-Chef Peter Leibinger: „Stecken in der schwersten Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik“).
Der BDI nutzt seinen jährlichen Industriebericht, um Politik und Öffentlichkeit auf die als dramatisch bewertete Lage aufmerksam zu machen. Während Verbandsseite entschlossene Gegenmaßnahmen fordert (BDI zu Industriebericht: Wirtschaftsstandort im freien Fall), warnen andere Wirtschaftsakteure vor übertriebener Schwarzmalerei (BDI-Kritik an der Wirtschaftspolitik: Hört auf zu jammern).
Die dokumentierten Produktionsrückgänge und die negative Stimmung betreffen auch Unternehmen in Rheinland-Pfalz und in Kaiserslautern. Insbesondere lokale Industrie- und Mittelstandsbetriebe sind von der anhaltenden Rezession betroffen.
Bis Ende 2025 wird sich zeigen, ob sich die prognostizierten Tiefpunkte materialisieren. Entscheidend wird sein, ob Politik und Wirtschaft gemeinsam wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen können.
