Israel hat den Bau von 19 neuen Siedlungen im Westjordanland genehmigt. Deutschland und weitere Staaten verurteilen dies als völkerrechtswidrig und diskriminierend.
Die israelische Regierung hat kürzlich den Bau von 19 neuen Siedlungen im besetzten Westjordanland genehmigt. Dieser Schritt hat in Deutschland und bei weiteren Staaten scharfe Kritik ausgelöst.
Seit Jahren gelten israelische Siedlungen im Westjordanland nach deutschem Verständnis als Verstoß gegen das Völkerrecht. Die Bundesregierung bringt dies regelmäßig in bilateralen und multilateralen Foren zur Sprache. Gleichzeitig werben andere westliche Staaten für eine Rückkehr zu einem Dialogprozess, um die Zwei-Staaten-Lösung zu ermöglichen. Israel verteidigt seine Siedlungspolitik als legitimen Teil seiner Sicherheitspolitik.
Auch aus Rheinland-Pfalz wird die deutsche Position mitgetragen: Die klare Ablehnung völkerrechtswidriger Siedlungen unterstreicht das Bekenntnis unserer Region zu einem regelbasierten Miteinander. Für Kaiserslautern bedeutet dies vor allem, dass lokale Interessenvertretungen und zivilgesellschaftliche Gruppen das Thema weiterhin aufmerksam verfolgen und sich für Menschenrechte in internationalen Konflikten starkmachen.
Die Bundesregierung wird ihre Kritik an der israelischen Siedlungspolitik fortsetzen und auf europäischer Ebene mit Partnern abgestimmte Reaktionen beraten. Ob es gelingt, auf diese Weise zu einer Deeskalation und zu neuen Verhandlungen zu kommen, bleibt abzuwarten.
