Parteienübergreifender Widerstand im US-Kongress und NATO-Partner zweifeln an Trumps Plänen, Grönland zu annektieren. Folgen für Rheinland-Pfalz und Bundeswehr.
US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt damit gedroht, dass die USA Grönland „haben“ müssten und sprach sogar von einem möglichen Zwangserwerb Gegen Trumps Grönland-Drohungen regt sich Widerstand in der US …. Er begründet dies nicht mit einer akuten Bedrohung, sondern im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung der US-Arktispolitik Grönland: Darum fährt Trump jetzt die Drohungen hoch.
Die Auseinandersetzung um Grönland verdeutlicht das wachsende strategische Interesse an der Arktis. Während die US-Regierung ihre Präsenz ausbauen möchte, setzt der Kongress auf parlamentarische Kontrolle und internationale Abstimmung innerhalb der NATO.
Sollte es zu einem NATO-Einsatz in der Arktis kommen, wären auch deutsche Einheiten beteiligt. Für Soldatinnen und Soldaten aus Rheinland-Pfalz würde dies besondere Herausforderungen bei Ausbildung und Ausstattung unter extremen klimatischen Bedingungen bedeuten.
Angesichts des Widerstands im Kongress bleibt ein Militäreinsatz gegen Grönland unwahrscheinlich. Gleichwohl wird die Zukunft der US-Arktispolitik und die Rolle der NATO in dieser Region weiter kontrovers diskutiert und entschieden.
