CSU-Chef Markus Söder schlägt vor, Bundesländer zu größeren Einheiten zusammenzulegen, um Effizienzsteigerungen zu erreichen, und kritisiert dabei Bayerns finanzielle Lage gegenüber anderen Ländern.
Markus Söder regt eine Neugliederung der föderalen Struktur Deutschlands an und schlägt vor, kleinere Bundesländer zu größeren Einheiten zusammenzulegen. Dabei verweist er auf Effizienzsteigerungen und kritisiert, dass Bayern andere Länder mitfinanziere, während diese dem Freistaat Unternehmen abwerben („Größere Einheiten sind erfolgreicher als kleine“: Söder will …, Stand: 13.01.2026).
Den Vorschlag unterbreitete er bei der CSU-Fraktionsklausur mit dem Argument, durch größere Verwaltungseinheiten effizienter arbeiten zu können (Markus Söder will Bundesländer zusammenlegen – geht …).
Bei der alljährlichen Klausur der CSU-Fraktion präsentierte Söder seine Idee, um die föderalen Strukturen zu straffen. Im Zentrum steht die Diskussion um finanzielle Transferbeziehungen und die Standortkonkurrenz zwischen den Bundesländern.
Ein Zusammenschluss von Bundesländern könnte auch Rheinland-Pfalz betreffen, da Zuständigkeiten und Finanzbeziehungen neu geordnet werden müssten. Für Kaiserslautern wären mögliche Auswirkungen auf kommunale Förderprogramme und die regionale Wirtschaftsförderung denkbar.
Ob eine Zusammenlegung realisiert wird, bleibt offen. Die weitere Debatte wird von Machbarkeit und politischer Zustimmung abhängen.
