US-Bundesbeamte erschießen in Minneapolis den Intensivpfleger Alex Pretti – Ermittlungen durch das US-Justizministerium und das FBI laufen.
Am 24. Januar 2026 gegen 9 Uhr wurde der 37-jährige Intensivpfleger und US-Staatsbürger Alex Jeffrey Pretti in Minneapolis (Minnesota) von Bundesbeamten erschossen. Es handelt sich um die zweite rechtswidrige Tötung durch Bundesbeamte in Minneapolis, wie USA: Zweite rechtswidrige Tötung durch Bundesbeamte in … berichtet.
In den USA obliegt die Kontrolle über Bundesbehörden dem Justizministerium. Die wiederholten Vorfälle in Minneapolis werfen Fragen zur Anwendung von Gewalt durch die US-Grenzschutz- und Einwanderungsbehörde auf und unterstreichen die Bedeutung unabhängiger Ermittlungen.
Direkte Auswirkungen auf Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern sind gering. Dennoch verdeutlicht der Fall die grundsätzliche Bedeutung rechtsstaatlicher Verfahren und transparenten Handelns von Sicherheitsbehörden – auch im deutsch-amerikanischen Kontext.
Chancen liegen in einer möglichen Stärkung der Aufsicht und Rechenschaftspflicht für Bundesbeamte. Risiken bestehen in einem Vertrauensverlust der Bevölkerung in staatliche Institutionen und möglichen diplomatischen Spannungen.
Die laufenden Ermittlungen durch das US-Justizministerium und das FBI werden zeigen, ob Anklagen folgen und welche Reformen für Bundesbehörden eingeleitet werden.
