Bundeskanzler Merz reist Ende Februar 2026 nach China. Die Reise folgt fünf Leitlinien wie Wettbewerbsfähigkeit und Reduzierung von Abhängigkeiten. Eine 30-köpfige Wirtschaftsdelegation mit Vertretern wie BMW-Chef Zipse begleitet ihn. Chancen und Risiken für Rheinland-Pfalz im Fokus.
Bundeskanzler Friedrich Merz reist vom 24. bis 27. Februar 2026 nach China. Die dreitägige Visite folgt fünf strategischen Leitlinien und wird von einer 30-köpfigen Wirtschaftsdelegation begleitet.
Merz’ Reise unterstreicht den Kurs Deutschlands, globale Abhängigkeiten zu verringern und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Ein fairer und transparenter Wettbewerb auf internationaler Ebene soll zentrale Voraussetzung für stabile Wirtschaftsbeziehungen sein.
Die Leitlinien können rheinland-pfälzischen Unternehmen den Zugang zum chinesischen Markt erleichtern und regionale Zulieferketten stärken. Auch Technologiefirmen in Kaiserslautern könnten von neuen Kooperationsmöglichkeiten profitieren.
Chancen: Erschließung neuer Absatzmärkte, Diversifizierung von Lieferketten und Stärkung heimischer Wirtschaftszweige.
Risiken: Komplexität der Verhandlungen, mögliche Gegenreaktionen auf Forderungen nach fairem Wettbewerb und internationale Wettbewerbsdynamik.
Nach der Rückkehr werden die Ergebnisse ausgewertet und die Leitlinien auf ihre praktische Umsetzung geprüft. Die Reise ist ein erster Schritt in der weiteren Neuausrichtung der Deutschland-China-Beziehungen.
