Nach Angriffen der Hisbollah reagiert Israel mit Luft- und Artillerieschlägen auf Ziele im Südlibanon. Es gibt Tote und Verletzte auf beiden Seiten, US-Truppen melden Verluste. Die Gefahr einer Ausweitung auf den Iran wächst.
Nach anhaltenden Raketen- und Drohnenangriffen der libanesischen Hisbollah-Miliz hat Israel am 2. März 2026 mit gezielten Luft- und Artillerieschlägen auf Stellungen im Südlibanon reagiert. Die Offensive zielt auf Infrastruktur und Kommandoposten der Hisbollah ab und markiert eine erhebliche Eskalation an der israelisch-libanesischen Grenze (Nach Hisbollah-Angriffen: Israel eröffnet Front im Libanon – ZDFheute).
Der aktuelle Schlagabtausch ist Teil einer länger andauernden Spannung zwischen Israel und der Hisbollah, die von wiederholten Grenzkonflikten geprägt ist. Zugleich zieht Washington seinen Verbündeten den Rücken frei: US-Präsident Trump warnte bereits vor einer möglichen Ausweitung der Kampfhandlungen auf den Iran (Trump: „Große Welle“ von Angriffen auf Iran steht noch bevor – TAZ).
In einer Regierungspressekonferenz bekräftigten israelische Sprecher, man handele präzise gegen militärische Einrichtungen, um zivile Opfer so weit wie möglich zu vermeiden (Israel reagiert auf Vergeltungsangriffe der Hisbollah – YouTube).
Obwohl es sich um einen Konflikt im Nahen Osten handelt, beeinflusst er die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland. Auch in Rheinland-Pfalz werden Fragen zur Rolle der Bundeswehr in internationalen Krisen und zur humanitären Unterstützung für Zivilbevölkerung diskutiert.
Solange die Hisbollah weiter auf israelisches Territorium feuert, dürfte Israel seine Militärschläge fortsetzen. Gleichzeitig bleibt unklar, ob und in welchem Umfang es zu einer Ausweitung auf Ziele im Iran kommt, wie von US-Seite bereits angedeutet.
