Nachruf auf Jesse Jackson, US-Bürgerrechtler, Pastor und Wegbereiter Barack Obamas, dessen Tod am 17. Februar 2026 ein wichtiges Kapitel der Bürgerrechtsgeschichte schließt.
Am 17. Februar 2026 ist der US-amerikanische Bürgerrechtler, Politiker und Pastor Jesse Jackson im Alter von 84 Jahren gestorben. Er galt als eine prägende Schwarze Stimme, die durch ihre rhetorische Brillanz, Streitbarkeit und charismatische Ausstrahlung die Bürgerrechtsbewegung bereichert und den Weg für nachfolgende politische Entwicklungen mitgeprägt hat.
Jackson schloss sich dem Kreis von Martin Luther King an, dem charismatischen Sprecher der Bürgerrechtsbewegung, und verfolgte in den 1960er-Jahren eine aktive Rolle im Kampf für soziale Gerechtigkeit (US-Bürgerrechtler Jesse Jackson: Ein Leben für die …, Jesse Jackson: Er wollte Präsident werden, lange bevor …). Als Pastor und Politiker setzte er sich über Jahrzehnte für Bürgerrechte, Bildungszugang und politische Teilhabe benachteiligter Gruppen ein.
Jacksons Vermächtnis der gewaltfreien Proteste und der Forderung nach Chancengleichheit liefert Impulse für Initiativen in Rheinland-Pfalz und in der Stadt Kaiserslautern. Sein Beispiel ermutigt zur Förderung von Vielfalt, gesellschaftlichem Zusammenhalt und bürgerschaftlichem Engagement.
Infolge seines Todes dürften Gedenkveranstaltungen und wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit Jacksons Wirken zunehmen. Akteure in Politik, Bildung und Zivilgesellschaft können seine Strategien und Leitgedanken aufnehmen, um aktuelle Fragen der Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Teilhabe weiterzuentwickeln.
