2026 erreichen Sozialabgaben historische Höchststände: Beschäftigte zahlen bis zu 21,9 %. Unternehmen warnen vor Wettbewerbsnachteilen. Prognosen bis 2035 sehen weitere Anstiege.
Der Beitrag beleuchtet die jüngste Entwicklung bei den Sozialabgaben auf Arbeitseinkommen in Deutschland. 2026 erreichen die Abgaben historische Höchststände, Unternehmen warnen vor Wettbewerbsnachteilen, und Prognosen signalisieren weitere Anstiege bis 2035.
Die Kombination aus Steuern und Sozialabgaben bildet einen wesentlichen Kostenfaktor für Unternehmen. Deutschland zählt bei der Belastung des Arbeitseinkommens zum Spitzenfeld innerhalb der OECD. Diese hohe Last kann Arbeitsanreize verringern, Investitionsentscheidungen beeinflussen und das Wachstum bremsen.
Unternehmen in Rheinland-Pfalz sehen sich mit den bundesweiten Abgabenerhöhungen konfrontiert. Hochqualifizierte Arbeitskräfte und Mittelständler in Kaiserslautern benötigen Planungssicherheit, um Investitionen zu tätigen und Arbeitsplätze zu sichern.
Prognosen deuten auf weiter steigende Beitragssätze bis mindestens 2035. Ohne politische Gegensteuerung droht eine zunehmende Belastung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, während gleichzeitig das Risiko für Wettbewerbsnachteile steigt.
