Auf dem 38. CDU-Parteitag in Stuttgart diskutieren Merz & Co. über Reformvorschläge. Ein Überblick zu den Beschlüssen, Merz’ Rede und der Bedeutung für Rheinland-Pfalz vor der Landtagswahl.
Auf dem 38. Bundesparteitag der CDU in Stuttgart kamen am 20. und 21. Februar 2026 führende Parteipolitiker zusammen, um Reformvorschläge zu beraten. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte vor seiner Wahl eine Politikwende, CDU pur und einen Herbst der Reformen angekündigt (Reformvorschläge: CDU-Politiker treffen sich zu Bundesparteitag). In seiner Rede warb Merz für seine Politik, lieferte aber kaum neue Details (Merz-Rede auf dem CDU-Parteitag: Alles nichts Konkretes – ZDFheute).
Als Volkspartei mit christlichem Wertegerüst setzt die CDU seit ihrer Gründung 1945 auf konservative, liberale und christlich-soziale Grundsätze. Parteitage dienen turnusgemäß der Wahl des Bundesvorstands und der politischen Ausrichtung. Nach einer Phase in der Opposition will Merz die Bundestags-CDU an seine Reformversprechen binden. Zugleich bereitet sich die Landespartei auf die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz vor.
Der Schwung aus dem Bundesparteitag soll auch in die Landtagswahl am 22. März 2026 getragen werden (WAHL 2026 – Landtag). Spitzenkandidat Gordon Schnieder führt die CDU Rheinland-Pfalz in den Wahlkampf, flankiert von Merz’ Reformagenda (Aufbruch 2026: Gordon Schnieder für Rheinland-Pfalz – CDU). Ein Erfolg in Mainz könnte auch lokale Projekte in Kaiserslautern stärken.
Nach dem Parteitag stehen nun die Beschlüsse des Vollzugsberichts zur Umsetzung an ([PDF] 38. Parteitag der CDU Deutschlands). Die kommenden Wochen bis zur Landtagswahl werden zeigen, ob die CDU ihr hohes Umfrageprofil in Regierungsstärke verwandeln kann.
