Donald Trump lehnt internationales Recht ab und setzt auf seinen persönlichen Moralkompass. Europa zeigt bislang kaum militärische Durchsetzungskraft multilateraler Normen.
In jüngsten Interviews erklärte US-Präsident Donald Trump, er brauche kein internationales Recht und wolle niemandem schaden. Er betont, allein sein persönlicher Moralkompass begrenze seine Macht als Präsident.
Das internationale Recht bildet üblicherweise die Grundlage für multilaterale Konfliktregelung und Zusammenarbeit. Trumps deutliche Zurückweisung dieser Rechtsnormen steht im Gegensatz zur Erwartung, dass internationale Abkommen Staatsführung begrenzen. Die bisher geringe Bereitschaft Europas, völkerrechtliche Standards im Ernstfall militärisch durchzusetzen, unterstreicht zudem bestehende Lücken bei der Handlungsfähigkeit multilateraler Systeme (Trump, Maduro und das Völkerrecht).
Trumps Skepsis gegenüber internationalem Recht wirft Fragen zur Verlässlichkeit von Bündnispartnern und Stärke multilateraler Strukturen auf. Auch in Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern gewinnt die Debatte um eine sichere, regelbasierte Außen- und Sicherheitspolitik vor diesem Hintergrund an Bedeutung.
Es bleibt abzuwarten, ob sich Trumps Haltung in konkreten politischen Entscheidungen niederschlägt und wie Europa darauf reagiert. Möglicherweise wird die Diskussion über die Rolle des Völkerrechts in der transatlantischen Zusammenarbeit weiter intensiviert.
