Festnahme von DW-Korrespondent Alican Uludağ in der Türkei

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Veröffentlicht: 23. Februar 2026

Aktuelle Informationen zur Festnahme und zum Haftbefehl gegen DW-Korrespondent Alican Uludağ in der Türkei.

Worum es geht

In der Türkei ist gegen den Deutsche-Welle-Korrespondenten Alican Uludağ ein Haftbefehl erlassen worden, nachdem ihm Präsidentenbeleidigung vorgeworfen wurde. Er wurde in Ankara von mehreren Dutzend Polizisten festgenommen und abgeführt.

Wichtigste Fakten

Politischer Hintergrund

Insulting the president is in der Türkei ein strafrechtlich relevanter Vorwurf, der vielfach gegen Medienschaffende eingesetzt wird. Der Vorwurf der Präsidentenbeleidigung zieht regelmäßig gerichtliche Verfahren und Haftbefehle nach sich.

Bedeutung für Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern

Der Fall betrifft einen deutschen Journalisten und rückt die Rolle der Bundesregierung und ihrer Abgeordneten in Rheinland-Pfalz in den Blick. Auch in Kaiserslautern lebende Journalistinnen und Journalisten beobachten aufmerksam, wie die Türkei mit ausländischen Medienvertretern umgeht.

Chancen & Risiken

  • Chancen: Intensivierung der diplomatischen Bemühungen für Pressefreiheit und Schutz deutscher Medienschaffender im Ausland.
  • Risiken: Verschlechterung der deutsch-türkischen Beziehungen und weiterer Rückgang der Pressefreiheit in der Türkei.

Ausblick

Es bleibt abzuwarten, ob das türkische Justizverfahren zeitnah eingestellt oder der Haftbefehl vollstreckt wird. Die Bundesregierung und Medienverbände werden den Fall weiter begleiten und auf eine Lösung im Sinne der Meinungs- und Pressefreiheit drängen.

Quellen

Marc Fuchs Portrait
Marc Fuchs

"Es bleibt abzuwarten, ob das türkische Justizverfahren zeitnah eingestellt oder der Haftbefehl vollstreckt wird. Die Bundesregierung und Medienverbände werden den Fall weiter begleiten und auf eine Lösung im Sinne der Meinungs- und Pressefreiheit drängen."

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