Die AfD gründet in Gießen ihre neue Jugendorganisation ‚Generation Deutschland‘. Miete der Hessenhallen, massive Proteste und mangelnde Mäßigung prägen die Gründung.
Die AfD-Bundespartei will am Samstag eine neue Jugendorganisation gründen und hat dafür die Hessenhallen in Gießen angemietet (Live: Neugründung der AfD-Jugend in Gießen | hessenschau).
Die Organisation soll den Namen ‚Generation Deutschland‘ tragen und tritt als Nachfolgerin der ‚Jungen Alternative‘ auf (Neue AfD-Jugendorganisation: Rechts an der Partei vorbei).
Die Gründung wird als Professionalisierung der AfD-Jugend wahrgenommen, ohne dass eine Mäßigung der politischen Ausrichtung zu erwarten ist (Professionalisierung statt Mäßigung, Neugründung der AfD-Jugendorganisation ‚Generation …).
Aus den vorliegenden Informationen lassen sich keine direkten Auswirkungen auf Rheinland-Pfalz oder Kaiserslautern ableiten. Die Gründung in Gießen könnte jedoch Debatten über Parteijugendarbeit und Protestkultur auch in anderen Bundesländern anstoßen.
Chancen: Die neue Jugendorganisation ermöglicht strukturiertere Jugendarbeit und könnte der AfD eine modernisierte Außenwirkung verleihen.
Risiken: Mit der Professionalisierung gehen Proteste und eine mögliche weitere Polarisierung einher, wie die massiven Demonstrationen in Gießen zeigen (Neugründung der AfD-Jugendorganisation ‚Generation …).
Zu beobachten bleibt, wie sich ‚Generation Deutschland‘ organisatorisch etabliert und ob die anfänglich befürchtete Nicht-Mäßigung der politischen Positionen eintritt. Ebenso wird sich zeigen, ob die Proteste gegen die Gründung nachhallen und in weiteren Regionen aufgegriffen werden.
