Carsten Linnemann fordert mit dem ‚Turbo-Staat‘ automatische Genehmigungen nach drei Monaten, um Baugenehmigungen zu beschleunigen. Die CDU Rheinland-Pfalz plant ein verpflichtendes Kita-Jahr vor Schuleintritt als Bildungsschwerpunkt im Wahlkampf 2026.
Carsten Linnemann, CDU-Generalsekretär, fordert einen „Turbo-Staat“, der Bürger und Unternehmen durch automatische Genehmigungen nach drei Monaten entlasten soll. Parallel dazu plant die CDU Rheinland-Pfalz ein verpflichtendes Kita-Jahr vor Schuleintritt als Schwerpunkt im Wahlkampf 2026.
Der Vorstoß zum „Turbo-Staat“ zielt auf eine grundlegende Entbürokratisierung ab. Durch starre Fristen für Verwaltungsentscheidungen sollen Abläufe gestrafft und Investitionshemmnisse abgebaut werden. Im Land Rheinland-Pfalz nutzt die CDU das Thema Bildung als Wahlkampfthema für 2026 und betont die Bedeutung frühkindlicher Förderung.
Für Rheinland-Pfalz würde der Bürokratieabbau insbesondere den Wohnungs- und Eigenheimbau beschleunigen. In Kaiserslautern könnte eine schnellere Genehmigungspraxis private Bauvorhaben entlasten und städtische Entwicklungsprojekte vorantreiben. Das verpflichtende Kita-Jahr könnte in kommunalen Einrichtungen zu einer besseren Vorbereitung von Kindern auf den Schulstart beitragen und Chancengleichheit fördern.
In den nächsten Monaten werden die CDU-Bundestagsfraktion und Landesverbände über konkrete Ausgestaltung und rechtliche Umsetzung der Fristenlösung beraten. Auf Landesebene wird die CDU Rheinland-Pfalz Details zum verpflichtenden Kita-Jahr vorstellen, bevor das Thema in den Landtagswahlkampf eingebracht wird.
