Die Bundesregierung beruft eine 13-köpfige Rentenkommission mit Doppelspitze Janda und Weise, die bis Mitte 2026 Reformvorschläge zur Altersicherung erarbeiten soll.
Die Bundesregierung hat eine neue Rentenkommission eingesetzt, die bis Mitte 2026 Vorschläge für eine umfassende Neuausrichtung der Alterssicherung erarbeiten soll. Geleitet wird sie von zwei Vorsitzenden, die von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD) berufen wurden (Koalitionsausschuss: So soll die neue Rentenkommission …).
Die Kommission erhält eine altersgemischte Doppelspitze, bestehend aus einer Sozialrecht-Professorin und einem erfahrenen Verwaltungsexperten, und soll bis 2026 insbesondere Strukturfragen der Alterssicherung behandeln (Co-Vorsitz der Rentenkommission: Juristin Janda und Weise).
Im Koalitionsvertrag hatten CDU/CSU und SPD vereinbart, das Rentenniveau langfristig abzusichern und einen Neustart der Alterssicherung vorzubereiten. Mit dem Bundestag beschließt das Rentenpaket wurde bereits die Haltelinie von 48 Prozent festgeschrieben und ein Nachhaltigkeitsfaktor zur Stabilisierung eingeführt.
Mit rund 21 Millionen Rentner:innen deutschlandweit betrifft das Thema auch viele Menschen in Rheinland-Pfalz und in Kaiserslautern, die auf Verlässlichkeit der Alterssicherung angewiesen sind (Besetzung lässt Rentenkürzungskommission befürchten).
Die altersgemischte Doppelspitze bündelt wissenschaftliche und verwaltungserfahrene Expertise und bietet die Chance, generationengerechte Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass die Kommission als Instrument für spätere Rentenkürzungen dienen könnte, wie kritisiert wurde (Besetzung lässt Rentenkürzungskommission befürchten).
Die Ergebnisse der Rentenkommission werden bis Mitte 2026 erwartet. Anschließend sind weitere parlamentarische Beratungen nötig, bevor konkrete Gesetzesänderungen folgen können. Beobachter erwarten, dass die Vorschläge die Grundlage für die nächste Rentenreform bilden.
