Am 22. Juni 2025 startete die USA Operation Midnight Hammer: B-2 Bomber, Tomahawk-Marschflugkörper und 30.000-Pfund-Bunkerbrecherbomben zielten auf Irans tief verbunkerte Nuklearanlagen. Chancen, Risiken und Bedeutung für Rheinland-Pfalz im Überblick.
In den frühen Morgenstunden des 22. Juni 2025 führte die US-Streitkräfte die Operation Midnight Hammer durch. Dabei wurden mit Hilfe von B-2 „Spirit“-Bombern, 30 von U-Booten gestarteten Tomahawk-Marschflugkörpern sowie schweren Bunkerbrecherbomben gezielte Angriffe auf drei bedeutende iranische Nuklearanlagen geflogen.
Konkrete Informationen zur Operation finden sich in Largest-Ever B-2 Bomber Operation as US Hits Iran In June 2025 und Details zum Vorgehen unter anderem in U.S. Attacks Iran Nuclear Sites | SOF News.
Zu den Bomben siehe The U.S. used ‚bunker buster‘ bombs in Iran. Here’s what to know … und USA bestellen neue bunkerbrechende Bomben.
Die USA begründen derartige Präzisionsschläge mit dem Ziel, die Entwicklung tief verbunkerter Nuklearanlagen zu verhindern. Der Einsatz von Geheimhaltung und Irreführung galt laut Militärangeben als Schlüsselfaktor für den Erfolg der Mission.
Weitere Hintergründe zur Taktik gibt das US-Militär im Video Inside the U.S.’s bunker-busting strike on Iran’s nuclear program, während die Bedeutung der gewählten Bombenklasse in Use of US bunker-buster bomb looms over Iran conflict erläutert wird.
Direkte Auswirkungen auf Rheinland-Pfalz sind nicht bekannt. Die Operation unterstreicht jedoch die sicherheitspolitische Relevanz transatlantischer Sicherheitskooperation.
Obgleich die nächsten Schritte unklar bleiben, könnte die Aktion zu verstärkten Kontrollen und internationalen Verhandlungen über Irans Nuklearprogramm führen.
