Beim Ukraine-Gipfel in Paris ringen Unterstützerstaaten um verbindliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine und die Rolle der USA bei der Überwachung eines Waffenstillstands.
Auf dem jüngsten Treffen in Paris diskutiert eine Koalition der Willigen plant offenbar verbindliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine im Falle eines Waffenstillstands. Zugleich sollen die USA die Überwachung eines Ukraine-Waffenstillstands leiten, um die Einhaltung der Bedingungen zu sichern. Außerdem signalisierten die USA ihre Bereitschaft zu eigenen Sicherheitsgarantien.
Im Verlauf des russischen Angriffskriegs ist die Frage langfristiger Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu einem zentralen Thema internationaler Diplomatie geworden. Nachdem militärische Unterstützung erfolgt ist, geht es nun um verbindliche Zusagen, die einen Frieden nach einem Waffenstillstand absichern sollen.
Als Teil der Bundesrepublik Deutschland ist Rheinland-Pfalz an der Außen- und Sicherheitspolitik beteiligt. Verbindliche Garantien können langfristig zu Stabilität in Europa beitragen und indirekt auch die Sicherheitsarchitektur entlang unserer südwestdeutschen Grenze stärken.
In den kommenden Wochen sollen die Entwürfe für die Abschluss-Erklärung verhandelt und konkretisiert werden. Dabei wird sich zeigen, wie umfassend und rechtsverbindlich die Garantien ausgestaltet werden und welche Rolle Deutschland und Rheinland-Pfalz dabei übernehmen.
