Am 29./30. November 2025 plant die AfD die Neugründung ihrer Jugendorganisation in Gießen. Lesen Sie Fakten, Hintergrund und Bedeutung für Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern.
Am 29. und 30. November 2025 plant die AfD in den Hessenhallen in Gießen die Neugründung ihrer Jugendorganisation. Zeitgleich sind in der Stadt zahlreiche Protestaktionen angekündigt, mit bundesweiter Beteiligung.
Die geplante Jugendorganisation steht laut Kritikern für völkischen Nationalismus und soll junge Menschen an diese Ideologie heranführen (Protest gegen den Gründungskongress der AFD-Jugend in Gießen). Parallel formiert sich ein breiter Widerstand aus zivilgesellschaftlichen Gruppen, Gewerkschaften und Kommunalpolitik, um demokratische Werte und Vielfalt zu verteidigen (Protest gegen Neugründung der AfD-Jugend – Der Paritätische).
Obwohl die Gründung in Hessen stattfindet, sind die Entwicklungen bundesweit von Relevanz. In Rheinland-Pfalz und insbesondere in Kaiserslautern beobachten Bürger und Politik, wie rechte Jugendorganisationen ihr Netzwerk ausbauen und wie Gegenmobilisierung funktioniert.
Am 30. November werden weitere Demonstrationen erwartet. Kommunal- und Landespolitik in Rheinland-Pfalz sollten diese Entwicklungen aufmerksam begleiten und auf Präventions- und Bildungsangebote setzen, um demokratische Kultur zu fördern.
