Ex-Präsident Nicolas Sarkozy wurde rechtskräftig zu sechs Monaten Haft oder elektronischer Fußfessel wegen illegaler Wahlkampffinanzierung verurteilt.
Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy ist in einem weiteren Verfahren wegen illegaler Wahlkampffinanzierung rechtskräftig verurteilt worden. Ihm drohen sechs Monate Freiheitsstrafe oder das Tragen einer elektronischen Fußfessel (Nicolas Sarkozy: Ex-Präsident zu Haftstrafe verurteilt).
Die Verurteilung bezieht sich auf die Wahlkampffinanzierung von Nicolas Sarkozy für die Präsidentschaftswahl 2012. Dabei haben er und sein Team laut Sarkozy: Weitere Haftstrafe für den Ex-Präsidenten bestätigt Ausgabenlimits überschritten und die Mehrkosten verschleiert. Das Verfahren gegen den Ex-Präsidenten ist Teil einer Serie von Klagen gegen frühere Amtsinhaber wegen Unregelmäßigkeiten im Wahlkampf.
Das Urteil zeigt, wie wichtig klare gesetzliche Vorgaben und unabhängige Justizkontrollen sind – Werte, die auch in Rheinland-Pfalz und insbesondere für das Vertrauen in demokratische Abläufe in Kaiserslautern gelten.
Das Urteil ist endgültig, die Vollstreckung der sechsmonatigen Haftstrafe oder die Anordnung einer Fußfessel steht nun bevor. Weitere Rechtsmittel sind in der vorliegenden Berichterstattung nicht erwähnt worden.
