Berliner Ukraine-Gipfel und anstehender EU-Gipfel stehen im Fokus: Wie kann die Ukraine Landverlust verhindern und Partner halten? Chancen, Risiken und Erwartungen.
In dieser Woche steht für die Ukraine die Frage im Raum, wie sie trotz drohendem Landverlust ihre internationalen Partner behalten kann. Kernpunkte sind die jüngsten Beratungen beim Schicksalswoche: Welche Wahl hat die Ukraine noch? am 18. Dezember im ZDF und die Ergebnisse des Berliner Ukraine-Gipfels vom 14. und 15. Dezember.
Die Beratungen in Berlin markieren einen Versuch, der Ukraine verlässliche politische und sicherheitsrelevante Zusagen zu geben. Mit Blick auf den kommenden EU-Gipfel in Brüssel betont die Bundesregierung, dass die europäische Solidarität gegenüber der Ukraine angesichts einer wahrgenommenen Zurückhaltung der USA von entscheidender Bedeutung ist. Gleichzeitig mahnen Expertinnen Verstetigung und Realismus in den Erwartungen an.
Die Ergebnisse der Brüsseler und Berliner Beratungen beeinflussen die Sicherheitslage in ganz Deutschland, etwa durch mögliche EU-weit koordinierte Energie- und Finanzhilfen. Für Rheinland-Pfalz und Kaiserslautern bedeutet dies, dass kommunale und Landesbehörden sich auf veränderte Förderprogramme und Sicherheitskooperationen einstellen müssen.
In den kommenden Tagen wird der EU-Gipfel wegweisend entscheiden, ob die in Berlin gezeichneten Vereinbarungen mit substanziellen Beschlüssen untermauert werden. Die weitere Unterstützung für die Ukraine hängt maßgeblich von der Konsolidierung europäischer Positionen und der praktischen Umsetzung der Beschlüsse ab.
