Bundesumweltminister Carsten Schneider drängt auf mehr Tempo bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager. Fakten, Hintergründe sowie Bedeutung für Rheinland-Pfalz und Ausblick bis 2031.
Bundesumweltminister Carsten Schneider fordert eine deutliche Beschleunigung des Standortauswahlverfahrens für ein Endlager deutscher Atommüllbestände. Er betont: „Wir sind jetzt …“, um den Druck auf die Suche zu erhöhen (Schneider will Tempo bei Atommüll-Endlagersuche, Schneider drückt aufs Tempo bei Atommüll-Endlagersuche).
Das Standortauswahlgesetz sieht vor, bis Ende 2031 einen Endlagerstandort zu bestimmen. Schneider kritisiert den Zeitrahmen und will, dass „wir nach diesem Schritt ab 2027 deutlich schneller vorankommen“ (Suche nach Atommüll-Endlager: Geologen grenzen …).
Rheinland-Pfalz ist mit Zwischenlagern und Fachfirmen zentral in den Endlagerprozess eingebunden. Minister Schneider besuchte jüngst regionale Unternehmen und Organisationen, um den Dialog zu fördern (Bundesumweltminister Schneider zu Besuch in Rheinland- …).
Für Kaiserslautern bieten sich Möglichkeiten, frühzeitig in die Debatte um Standortfragen und Sicherheitsstandards eingebunden zu werden.
Nach Abschluss des ersten Verfahrensschritts soll die Suche ab 2027 an Tempo gewinnen. Ob der ehrgeizige Zeitplan bis 2031 eingehalten wird, hängt maßgeblich von regionaler Zustimmung und strikten Sicherheitsprüfungen ab.
