Israel plant den Bau von 19 neuen Siedlungen im Westjordanland und diskutiert eine mögliche Ansiedlung im nördlichen Gazastreifen. Ein Überblick über Fakten, Hintergründe und Risiken.
Israel hat die Genehmigung für den Bau von 19 neuen Siedlungen im Westjordanland erteilt Westjordanland: Israel weist Kritik an neuen Siedlungen zurück und plant im Jahr 2025 fast 50.000 Wohneinheiten zu errichten. Gleichzeitig äußerte sich Israels Verteidigungsminister zu einer möglichen Neubesiedlung im Norden des Gazastreifens Israels Verteidigungsminister: Besiedlung von Gazas Norden, zog die Aussage nach internationaler Kritik jedoch wieder zurück Israel Katz: Verteidigungsminister will Siedlungen in Gaza errichten und erklärt dann das Gegenteil.
Israelische Siedlungen sind Orte jenseits der Grünen Linie, der Waffenstillstandslinie von 1949 Israelische Siedlung. Das Westjordanland steht seit dem Sechstagekrieg 1967 unter israelischer Kontrolle Kritik an Schaffung 19 neuer Siedlungen im Westjordanland. Der jüngste Schritt der Regierung wird international teils als Hindernis für eine Zweistaatenlösung gesehen.
Die Debatte um israelische Siedlungen betrifft auch politische Diskurse in Deutschland. Insbesondere in Rheinland-Pfalz und in der Stadt Kaiserslautern wird die deutsche Außenpolitik kontrovers diskutiert. Zudem beeinflussen solche Entwicklungen das Zusammenleben und den interkulturellen Austausch in Gemeinden mit Menschen aus Israel und Palästina.
Ob die israelische Regierung an ihrem Plan festhält und wie stark der internationale Druck, insbesondere von EU und UN, bleibt, wird entscheidend für die weitere Entwicklung sein. Die Bundesregierung in Berlin wird die Entscheidung eng begleiten und in europäischen Gremien thematisieren.
