Die SPD plant eine Reform der Erbschaftsteuer: höhere Belastung großer Vermögen, Änderung der Verschonungsregel und neuer Freibetrag von fünf Millionen Euro für Unternehmen.
Die SPD hat ein Konzept vorgestellt, um die Erbschaftsteuer in Deutschland neu zu gestalten. Ziel ist laut SPD legt Konzept zu neuer Erbschaftsteuer vor, große Vermögen stärker zu besteuern und die Verteilung von Reichtum gerechter zu gestalten.
Die Erbschaftsteuerregelung steht seit längerem in der Kritik, weil hohe Vermögen durch Ausnahmeregeln nur gering oder gar nicht besteuert werden. Das Bundesverfassungsgericht muss hierzu grundlegende Fragen klären, während die SPD eine umfassende Reform fordert, um Steuervergünstigungen für Spitzenvermögen einzuschränken.
Auch in Rheinland-Pfalz mit seinem Mittelstand und zahlreichen Familienunternehmen könnte die Reform spürbar sein. Der vorgeschlagene Freibetrag von fünf Millionen Euro sichert die Nachfolge kleinerer Betriebe, während größere Unternehmenswerte stärker herangezogen werden könnten.
Die Debatte um die Erbschaftsteuerreform wird in den kommenden Monaten in Bundestag und Koalitionsgremien fortgesetzt. Zentrale Fragen sind die genaue Ausgestaltung der Verschonungsregel und die Höhe der Steuersätze für Vermögen jenseits der Freibeträge.
